Biokunststoff als Material für Lebensmittelverpackungen

Alle Verpackungen erhalten Sie bei IIC auch als Biokunststoff. Von Biokunststoff spricht man einerseits bei biologisch abbaubaren Kunststoffen und andererseits bei Kunststoffen aus nachwachsenden biologischen Grundstoffen (biobasiert). Diese werden beispielsweise aus Zuckerrohr, Mais, Maniok und Olivensamen gewonnen. Wir forschen und entwickeln seit Jahren erfolgreich an neuen Biokunststoffen und informieren Sie umfangreich über die Möglichkeiten und Chancen. Exemplarisch dafür stellen wir Ihnen hier drei Biokunststoffe vor.

Eigenschaften von Biokunststoffen

Biokunststoffe befinden sich in der ständigen Weiterentwicklung und sind im jetzigen Status oftmals eingeschränkt in ihrer Anwendung. Wir erforschen stetig neue Biokunststoffe – sprechen Sie uns an.

Die Vorteile unserer Verpackungen aus biobasierten Kunststoffen:

aus nachwachsenden Rohstoffen

teilweise biologisch abbaubar

Senkung der Treibhausgasemissionen

R

Schonung fossiler Ressourcen

Verwertung von Nebenprodukten 

Drei biobasierte Kunststoffe im Überblick

Thermoplastische Stärke (TPS)

TPS ist ein thermoplastisches Biopolymer bei dem Stärke aus Mais, Kartoffeln oder Tapioca zu Granulat verarbeitet wird. Mit einem Marktanteil von 80 % zählt TPS zu den wichtigsten Biokunststoffen. Es ist biologisch abbaubar und kommt bei Verpackungen wie Schalen, Trays und Bechern zum Einsatz. In unserer Studie untersuchten wir die Eigenschaften von TPS auf Tapioca-Stärkebasis. Dabei zeigte sich, dass das Material eine geringere mechanische Festigkeit und geringere thermische Eigenschaften als PLA aufweist. Es hat jedoch einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck als die meisten biobasierten Materialien.

​Bio-Polyethylene auf Zuckerrohrbasis (Bio-PE)

Auch Zuckerrohr eignet sich als Basis-Rohstoff für Biokunststoff. Das Material zeigte in unserer Untersuchung sehr gute chemische Eigenschaften und ist in einer säurearmen Umgebung beständig. Bio-PE ist überwiegend biobasiert –  jedoch nicht biologisch abbaubar. Es verfügt über einen geringen CO2-Fußabdruck (0.256 kg CO² pro kg) und über eine gute Barriere. Es eignet sich daher für Produkte mit einer langen Gebrauchsdauer wie z. B. für Eimer, Verschlüsse oder Haushaltsprodukte.

Polylactic (PLA)

PLA entsteht durch Polymerisation aus Milchsäure, die wiederum aus Fermentation von Zucker und Stärke gewonnen wird. PLA kann als schnell abbaubarer Kunststoff oder als jahrelang haltbare Variation hergestellt werden. Nachteil ist der niedrige Erweichungspunkt von 60°Celsius, wodurch der Kunststoff nicht für Heißes (Becher, Geschirr, …) geeignet ist. In unserer Untersuchung zeigte PLA ein gutes Fließverhalten und ist somit für Verpackungsanwendungen geeignet.

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Messetermine

08. – 09.12.2020
Packaging Innovations & Luxury Packaging, London/UK

25.02. – 03.03.2021
Interpack, Düsseldorf/Deutschland

03. – 04.03.2021
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